Eurom.at

Wir haben folgende These geprüft:

Die EU soll sich langfristig zu einem europäischen Bundessstaat entwickeln.

Verteilung der Antworten:

Antworten der Wähler*innen:

Zustimmung (4)

FDP Landesverband Sachsen, Freie Wähler, Piratenpartei Deutschland, SPD

Enthaltung (2)

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Partei Mensch Umwelt Tierschutz

Ablehnung (6)

NPD, Ökologisch-Demokratische Partei, ÖDP, AfD, Die PARTEI, CDU, Die LINKE

Antworten der Parteien:

AfD

AfD

Wer Chaos und die Bedrohung des europäischen Friedens will, verfolgt ein solchen Projekt. Demokratie braucht Bürger. Bürger sind Menschen, die miteinander eine Kulturgemeinschaft bilden, die einen Staat hervorbringen können. Multiethnische/multinationale Gesellschaften haben noch nirgendwo auf der Welt stabile/gelingende Staaten hervorgebracht. Solche Experimente widersprechen jeglicher Empirie. Sie sind menschenfeindlich.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Wir wollen Europa zusammenhalten, selbstverständlich aber auch weiter an unserem gemeinsamen Haus Europa bauen. Die Probleme heute sind global und für einen Staat alleine zu groß. Wir wollen eine EU, in der jede Ebene das macht, was sie am besten kann. Ob dies am besten ein europäischer Bundesstaat oder eine andere Form leisten kann, wollen wir innerhalb eines EU-Konvents in einem öffentlichen, demokratischen und bürgerfreundlichen Verfahren erarbeiten, um möglichst viele Menschen mitzunehmen.

CDU

CDU

CDU und CSU wollen ein starkes, selbstbewusstes und dynamisches Europa. Wir müssen Europa fit machen für die Gegenwart und Zukunft. Darauf kommt es jetzt an. Die EU ist eine supranationale Organisation. CDU und CSU wollen ein starkes Europa mit starken Kommunen, Regionen und Nationalstaaten. Einen europäischen Bundesstaat lehnen wir ab.

Die LINKE

Die LINKE

Siehe Antworten zu: "europäische Verfassung", "gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik" und "Armee".

Die PARTEI

Die PARTEI

Nein, die EU soll sich als gut integriertes Bundesland in Deutschland entwickeln.

FDP Landesverband Sachsen

FDP Landesverband Sachsen

Auch dies ist nur ein langfristiges Ziel der Entwicklung der EU.

Freie Wähler

Freie Wähler

Wir FREIE WÄHLER fordern ein Europa der Regionen mit starken Regionen und Kommunen. Wir müssen gewährleisten, dass möglichst viele Entscheidungen so weit unten wie möglich getroffen werden. Gleichwohl halten wir es für erforderlich, die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene auf verschiedenen Feldern zu stärken. Dazu zählen die Sicherheitspolitik, der Binnenmarkt oder auch die Migrationspolitik. Daher halten wir das Modell eines Bundesstaats mit starken Regionen und Kommunen für zielführend.

NPD

NPD

Keine Erklärung angegeben

Ökologisch-Demokratische Partei, ÖDP

Ökologisch-Demokratische Partei, ÖDP

Die ÖDP favorisiert den Staatenverbund, wie ihn das Bundesverfassungsgericht vorgeschlagen hat.

Partei Mensch Umwelt Tierschutz

Partei Mensch Umwelt Tierschutz

Diese Frage sollte zum heutigen Zeitpunkt offen gelassen werden. Zunächst muss die EU demokratischer werden und wieder mehr Vertrauen zurückgewinnen. Je nachdem, wie sich die EU dann weiterentwickelt und wie viel Vertrauen sie in der Bevölkerung genießt, kann dies evtl. zu einem späteren Zeitpunkt wieder diskutiert werden.

Piratenpartei Deutschland

Piratenpartei Deutschland

Wir streben für die Zukunft Europas einen offenen Prozess an, der von den Bürgerinnen und Bürgern Europas gemeinsam getragen wird. Langfristig sehen wir die Chance, dass Europa als ein demokratischer europäischer Bundesstaat mit eigener Verfassung gestaltet wird, die in  einem direktdemokratischen Prozess mit breiter Mehrheit aller Europäer entworfen und in Referenden der Mitgliedsländer angenommen wird.

SPD

SPD

Unser Leitbild ist eine politische Union, die allen europäischen Bürgern demokratische Mitwirkungsrechte gibt. Das demokratische Europa braucht eine parlamentarisch verantwortliche Regierung auf der Basis einer europäischen Verfassung. Bereits in unserem Heidelberger Grundsatzprogramm 1925 hat sich die SPD zu den Vereinigten Staaten von Europa als Vision bekannt.